Kopfkino: So stoppen Sie einen negativen Gedankenfilm

„Lara hat Läuse! Hoffe, sie hat dich heute nicht angesteckt!“ Dieses SMS bekam ich vor kurzem von einem Freund. Lara ist seine kleine Tochter, mit der ich den ganzen Tag gespielt und den Kopf zusammengesteckt hatte. Kaum hatte ich die Nachricht gelesen, juckte mein ganzer Kopf.
Kopfkino stoppen

Blog für ambitionierte, unruhige Geister

Ich bin Su Busson: Human Design Consultant & Matrix-Coach.
Sie sind hier an der richtigen Adresse, wenn Sie Stress, Ängste und Blockaden lösen wollen, um entspannt Ihr Bestes leben und erfolgreich Ihr Ding machen zu können.

Su Busson

Juckt es Sie auch schon irgendwo?

Warum es hier wirklich geht, ist der Flow – der Lebensflow. Und den kann Ihr Kopf ganz schön ausbremsen. Das „läuselose Jucken“ ist nämlich nur ein kleiner Beweis für eine Tatsache:

Das Gehirn ist NICHT in der Lage zu unterscheiden,
ob etwas real ist oder wir uns etwas nur gedanklich vorstellen.

Ihr Kopfkino wirkt im Hier und Jetzt

Sie erleben nicht die Realität. Sie erleben Ihre Gedanken in diesem Moment.

Lesen Sie bitte die letzten zwei Sätze noch einmal. Dieses Bewusstsein ist DER Schlüssel für ein stressfreies und flow-reiches Leben.

Fakt ist: Was auch immer Sie sich in Ihrem Kopf vorstellen, wirkt sich unmittelbar auf Ihren Körper und Ihren Gefühlszustand aus.

Durch den „Film“, der in Ihrem Kopf läuft, können Sie sich hier und jetzt schlecht fühlen, obwohl im Moment überhaupt kein Grund dazu besteht.

Probieren Sie es aus: Erinnern Sie sich an irgendetwas Unerfreuliches aus Ihrer Vergangenheit oder malen Sie sich etwas Unangenehmes aus, das in Zukunft passieren könnte. Wenn Sie intensiv genug in Ihr Negativszenario eintauchen, wird sich Ihre jetzige Stimmung verschlechtern – so viel ist sicher.

Das wollen Sie nicht?

Verständlich. Im Kino oder Fernsehen würde wir uns nicht absichtlich einen grottenschlechten Film anschauen. Und dann vielleicht auch noch ständig auf die Wiederholungstaste drücken. Genau das passiert aber oft im Kopf – meist unbewusst und wider besseres Wissen.

Im Kopfkino läuft ein schlechter „Film“

Wir erinnern uns beispielsweise zum x-ten Mal an einen Streit, eine Kränkung oder ein Ärgernis. Obwohl es längst vorbei ist, gehen wir die Situation im Kopf immer und immer wieder durch.
Oder wir malen uns aus, wie ein Projekt schief laufen oder etwas Schreckliches passieren wird.
Oder haben schon bildlich vor Augen, wie wir zu spät zu einem Termin kommen, die anstehende Arbeit nicht rechtzeitig schaffen oder in eine mühsame Diskussion verstrickt sein werden.

Sie kennen vermutlich solche oder ähnliche innere Filme. Sie schlagen auf die Stimmung und verursachen innere Unruhe und inneren Stress.

Zur Wiederholung und im Klartext: Sie fühlen sich im Hier und Jetzt nicht gut, nur weil in Ihrem Kopfkino ein „falscher“ Film läuft!

Das ist vollkommen sinnloses Schlechtfühlen.

Besonders Menschen, die mit einer ausgeprägten Fantasie und mit viel Kreativität gesegnet sind, neigen zum Schwarzmalen. Sie verschwenden ihre natürliche Gabe, indem sie sich auf kreativste Weise die schlimmsten Dinge ausmalen. Und vergessen, ihr kreatives Talent auf positive Weise einzusetzen.

So weit so gut. Sie wissen, dass schlechtes Kopfkino nicht produktiv und konstruktiv ist. Trotzdem ist es manchmal schwer, das innere Drama abzudrehen. Das ist menschlich.

2 Schritte, um aus dem negativen Gedankenfilm auszusteigen

Schritt 1: Bewusst machen

Der miese innere Film läuft meist auf Autopilot. Ein erster Schritt ist somit Achtsamkeit.

Halten Sie im Laufe des Tages immer wieder inne – insbesondere wenn Sie merken, dass sich Ihre Stimmung verschlechtert. Fragen Sie sich:

  • Wo bin ich gedanklich gerade?
  • Welcher Gedankenfilm läuft in meinem Kopf?
  • Und wie wirkt sich das auf mein Wohlbefinden aus?

_
Wenn solche Filme mehr oder weniger unbewusst laufen, fühlen wir uns schlecht, und bekommen gar nicht mit, warum.

Sobald Ihnen bewusst wird, „Oh, ich fühle mich nur schlecht, weil im Kopf ein schlechter Film läuft“, wird es schon besser.

Vielleicht können Sie aus dem Gedankenkino nicht sofort aussteigen. Aber Sie müssen das Drama, das Dramolett, das Melodram, den Action- oder Horrorfilm in Ihrem Kopf nicht mehr ganz so ernst nehmen.

Erinnern Sie sich, so wie im Kino oder im Fernsehen, immer wieder daran:
Es ist nur ein Film!

Schritt 2: Lenken Sie Ihren Fokus um

Wenn Ihnen bewusst wird, in Ihrem Kopf läuft ein negativer oder unerfreulicher Film, steigen Sie so schnell wie möglich aus. Sagen Sie innerlich:

STOPP! Ich glaube, ich bin im falschen Film.

Hören Sie damit auf, sich etwas Negatives auszumalen, das jetzt nicht mehr oder noch gar nicht da ist.

Jetzt ist es extrem schwierig bis unmöglich, nicht mehr an etwas zu denken.
Leichter geht es, Ihren Fokus bewusst umzulenken.

a. Sie entscheiden sich an etwas ANDERES zu denken –  an irgendetwas Erfreuliches oder wenigstens Neutrales. Sie können sich auch etwas Schönes ausmalen oder sich an etwas Angenehmes erinnern.

b. Sie lenken stattdessen Ihre Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt. Nehmen Sie bewusst wahr, was in diesem Moment ist:

  • Wo sind Sie?
  • Was tun Sie?
  • Was können Sie sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken?
  • Wie fließt Ihr Atem?

_
Auf diese Weise kommen Sie mit Ihrem Bewusstsein in Ihren Körper – und der ist im Gegensatz zu Ihrem Kopf immer im Jetzt.

–––
Der wichtigste Schlüssel ist Bewusstsein. Beginnen Sie bitte nicht, mit Ihrem Kopfkino zu hadern und sich selbst Vorwürfe zu machen, was in Ihrem Oberstübchen los ist, und versuchen Sie nicht, Ihre Gedanken zu kontrollieren. Das ist kontraproduktiv.

Je öfter Sie bemerken und je mehr Ihnen bewusst wird, dass Ihr Kopf oft Dinge erzählt und sich mit Dingen beschäftigt, die wieder wahr, real noch relevant sind, desto weniger Aufmerksamkeit werden Sie dem Geplapper schenken und desto mehr kann es sich von ganz allein beruhigen.

In Ihrem Kopf läuft zu viel schlechtes Kopfkino? Es fällt Ihnen schwer abzuschalten und innerlich zur Ruhe zu kommen? Holen Sie sich in einem Coaching to go maßgeschneiderte Unterstützung. Da schauen wir uns anhand Ihrer persönlichen Matrix an, wie Ihr Kopf mehr zur Ruhe kommt.

Go for flow!
Su Busson

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