Das Fundament

Positionierung – wofür du stehst

Deine Positionierung ist der Aufhänger deines gesamten Soul Business.
Sie entscheidet darüber, ob sich jemand angesprochen fühlt – oder weiterscrollt.
Ob dein Angebot als relevant wahrgenommen wird – oder als „ganz nett“.
Ob dein Content auf offene Ohren stößt und ins Herz trifft – oder verpufft.

Damit dein Marketing wirkt,
muss glasklar sein, wofür du stehst.

Lass uns das prüfen.

Dein Positionierungs‑Scan

WER – für wen ist deine Arbeit gedacht?

Denk an die Menschen, die du wirklich erreichen und mit denen du arbeiten möchtest.
Beschreibe sie in wenigen Worten. Ist das:

Typische Schwachstellen

  • Du wählst keine klare Zielgruppe, weil deine Arbeit jedem helfen kann.
  • Das Rollen-Label ist breit und ohne klare Differenzierung.
    z. B. Frauen, Unternehmer, Führungskräfte, Menschen, die abnehmen wollen
  • Du sprichst mehrere unterschiedliche Zielgruppen gleichzeitig an.
  • Du kennst deine Zielgruppe theoretisch, aber hast keinen echten Zugang oder Draht zu ihr.
  • Deine Zielgruppe tickt ganz anders als du – und du sprichst nicht wirklich ihre Sprache.

WAS – worum geht es in deiner Arbeit?

Was ist dein zentrales Themenfeld – und worum geht es darin konkret?
Beschreibe dein WAS in einem kurzen Satz. Ist das:

Typische Schwachstellen

  • Das Thema, das Problem oder die Situation ist zu allgemein oder zu breit formuliert.
    z. B. „Business“, „Gesundheit“, „Beziehungen“, „Persönlichkeitsentwicklung“
  • Du sprichst mehrere unterschiedliche Themenfelder gleichzeitig an.
    z. B. „Copywriting und Hundetraining“, „Zeitmanagement und Karrierewechsel“
  • Es geht um ein Thema, für das es wenig konkrete Zahlungsbereitschaft gibt.
    z. B. „in den Flow kommen“, „Berufung finden“, „mehr Bewusstsein entwickeln“
  • Du beschreibst einen Wunsch – aber kein konkretes Thema oder Problem.
    z. B. „glücklich sein“, „erfüllt leben“, „Fülle anziehen“, „innere Ruhe spüren“

WOFÜR – was bringt deine Arbeit?

Was ist der Nutzen, die Transformation oder das Ergebnis deiner Arbeit?
Wenn du das in einem Satz formulierst, ist das:

Typische Schwachstellen

  • Das Ergebnis bleibt vage oder unspezifisch.
    z. B. „mehr Erfolg“, „mehr Klarheit“, „besseres Leben“
  • Es wird ein schöner Zustand beschrieben, aber keine konkrete Veränderung.
    z. B. „sich selbst verwirklichen“, „in die eigene Kraft kommen“
  • Das Ergebnis ist überambitioniert oder unrealistisch formuliert.
    z. B. „6-stellig in 3 Monaten“, „alles manifestieren, was du willst“
  • Es fehlen greifbare Resultate, die nachvollziehbar oder überprüfbar sind.
    z. B. was jemand konkret kann, tut oder anders erlebt nach der Zusammenarbeit
  • Das Ergebnis ist generisch und für „alle“ attraktiv – und damit für niemanden wirklich relevant.
    z. B. „glücklich sein“, „Erfüllung finden“

WIE – wie arbeitest du?

Was ist deine Methode, deine Philosophie, dein Weg oder dein strukturierter Prozess?
Wenn du deine spezielle Art zu arbeiten in wenigen Worten beschreibst, ist das:

Typische Schwachstellen

  • Deine Arbeitsweise ist generisch und überall zu haben.
    z. B. Business-Coaching, Energiearbeit, systemische Beratung
  • Du beschreibst einen vielfältigen Methoden-Werkzeugkasten statt einen klaren, wiedererkennbaren Ansatz.
  • Deine Methode ist sehr verbreitet und dadurch austauschbar – ohne erkennbare Spezialisierung oder klare Differenzierung.
    z. B. Human Design, Breathwork, EFT, NLP, The Work, Design Thinking, Scrum
  • Du erklärst, was du alles einsetzt, aber nicht, was deinen Zugang wirklich besonders macht.
  • Deine eigene Methode hat einen klangvollen Namen, ist aber schwer verständlich oder nachvollziehbar.

WARUM DU – warum bist du die richtige Person?

Was ist der Grund, warum du genau die richtige Wahl bist?
Ich nenne es deinen WARUM-DU-Faktor. Bring es in drei Sätzen auf den Punkt. Ist das:

Typische Schwachstellen

  • Schulterzucken und Stille.
  • Du nennst nur Eigenschaften.
    z. B. „kreativ“, „empathisch“, „professionell“, „leidenschaftlich“
  • Du zählst Methoden auf, aber nicht, warum du darin wirklich herausragend bist.
  • Dein WARUM-DU-Faktor ist zu generisch und könnte bei vielen anderen im selben Metier genauso lauten.
  • Du erklärst leidenschaftlich, warum du deine Arbeit liebst, aber nicht, warum deine Zielgruppe bei dir genau richtig ist.
  • Deine Einzigartigkeit basiert auf deiner eigenen Geschichte – ohne klare strategische Relevanz für deine Zielgruppe.

Zwischencheck

Wenn du dir deine 5 Ws zusammen anschaust:
Welchen Gesamteindruck hast du von deiner Positionierung?

Mein Ansatz

Du musst nicht alle 5 Ws sofort glasklar formulieren.

Es gilt jedoch: Je unspezifischer ein W ist, desto präziser müssen die anderen Ws sein.

Wenn mehrere Bereiche nur „relativ klar“ sind, ist deine Positionierung insgesamt zu unscharf. Dann kannst du noch so viel Zeit und Mühe in die anderen Marketing-Ps stecken, das Ergebnis bleibt mau.

Das nächste P

Eine klare Positionierung ist dein erstes Must-have.

Ein magnetisches Angebot ist das zweite.

Beides gehört untrennbar zusammen. Eines schärft das andere.

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